Archiv der Kategorie: Verkehrsthemen

Neue Verkehrsregelungen in Kaltenkirchen und Umgebung, Schlechte Streckenführungen

Stadtradeln 2020

Dieser Aufruf geht an alle Kaltenkirchener. Ob jung oder alt. Ob Einzelfahrer oder Teamplayer. Radsportler oder Alltagsfahrer.

Es ist ist wieder soweit. Lasst uns Corona trotzen und teilnehmen am diesjährigen Stadtradeln. Der Start sollte eigentlich mit dem Stadtfest Kaltenkirchen eingeläutet werden. Aber dem war nicht so. Aber aufgeschoben heißt nicht aufgehoben. Das Stadtradeln für unsere Gemeinde findet vom 23. August bis zum 12. September statt. Die Anmeldung erfolgt unter stadtradeln.de. Jeder kann entscheiden, ob er alleine oder im Team mitfahren möchte. Am ende wird es (hoffentlich) wieder ein paar kleine Gewinne geben. Eine Urkunde auf alle Fälle.

Wir hoffen auf eure Beteiligung.

Regionales Verkehrskonzept – Informationsveranstaltung am 15.02.2020

Am Samstag, den 15.02.2020, gibt es um 14:00 Uhr im Ratssaal der Stadt Kaltenkirchen (Holstenstraße 14, 24568 Kaltenkirchen) eine Informationsveranstaltung zum Regionalen Verkehrskonzept.

Die Stadtverwaltung hat das Verkehrs-Planungsbüro Gertz Gutsche Rümenapp zur Erstellung eines „Regionalen Verkehrskonzeptes“ beauftragt. Bei der Veranstaltung werden die Inhalte und Ziele des Konzeptes von dem Verkehrsplaner Herrn Rümenapp vorgestellt. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zu einem offenen Dialog. Das Ende der Veranstaltung ist für 16 Uhr vorgesehen.

Weiterhin wird es vom 15.02.2020 bis 15.03.2020 über ein Online-Verfahren eine weitere Möglichkeit zur Beteiligung an dem Entwicklungsprozess des Konzeptes geben.

Mehr Informationen zu dem Konzept gibt es hier.

Das Radverkehrskonzept von Kaltenkirchen

Wie aus der Presse entnommen werden konnte, ist das Radverkehrskonzept von Kaltenkirchen nach langer Ausarbeitung  der Öffenlichkeit vorgestellt worden. Bürgern wurde in zwei Gruppen unter der Führung des beauftragten Ingenieurbüros alle wichtigen Stellen aus dem Konzept auf einer Radtour durch Kaltenkirchen  gezeigt. Anschließend konnten nach einer kleinen Stärkung alle interessierten Bürger sich anhand von Landkarten noch einmal über das Konzept informieren. Weiterhin war es möglich, noch Ideen einzubringen.

Wer sich das fertige Konzept einmal anschauen möchte, findet es hier.

In der Oktober-Sitzung wurde das Konzept dann auf der Bau- und Umweltausschusssitzung wohlwollend von den Stadtvertretern angenommen. Allerdings mit der Einschränkung, dass die einzelnen vorgeschlagenen und nach Priorität sortierten Maßnahmen erst umgesetzt werden, wenn die Haushaltslage es zulässt.

Das klingt im ersten Moment gut. Kann aber, aufgrund der momentanen angespannten Haushaltslage, auch bedeuten, dass eine Umsetzung auf lange Zeit vor uns Bürgern hergeschoben wird.

Damit wird aber der Anteil des Radverkehres in Kaltenkirchen nicht gefördert.

Wir von der ADFC Ortsgruppe Kaltenkirchen werden versuchen, dass…

  • das Konzept immer wieder in Erinnerung gebracht wird und
  • im ersten Schritt kleinere und mittlere Maßnahmen zügig umgesetzt werden.

Es muss mit dem Radverkehr in Kaltenkirchen vorangehen.

Aber wir appellieren auch an alle anderen Radfahrer in unserer Stadt, die Umsetzung einzufordern.

Wer sich zu dem Radverkehrskonzept weitere Informationen holen möchte, ist gerne dazu eingeladen zu unserem Radlertreff zu kommen. Dieser findet jeden ersten Montag im Monat um 19.30 Uhr im Bürgerhaus statt.

Es bewegt sich was…

… zum Thema Radschnellweg. In einer Online-Befragung hatten die Bürger aller Gemeinden entlang der Radschnellwegroute Bad Bramstedt – Kaltenkirchen – Henstedt-Ulzburg – Norderstedt die Gelegenheit, Ideen für eine Routenplanung einzureichen. Diese Ideen wurden mittlerweile gesammelt und in groben Streckenführungen zusammengefasst. Als nächstes findet eine Bürgerbeteiligung statt, an der den Bürgern entlang der Route diese vorzustellen. Hierzu gibt es zwei Termine:

Freitag, 17. Mai um 17:00 Uhr, Einlass ab 16:30 Uhr
Feuerwache Kaltenkirchen
Süderstraße 4
24568 Kaltenkirchen

und

Freitag, 24. Mai um 17:00 Uhr, Einlass ab 16:30 Uhr
Kirchengemeinde St. Annen
Schmuggelstieg 22
22419 Hamburg-Langenhorn

Es sind alle Bürger eingeladen daran teilzunehmen.

Die Durchfahrt Graff ist fertig!

Ein Erfolg auf ganzer Linie. Die Durchfahrt an der Straße Graff hinter dem Ohlandpark ist jetzt fertig. Die gesamte Breite des asphaltierten Weges kann jetzt genutzt werden. Mit einem Pfosten in der Mitte, jeweils zwei Markierungspfosten auf jeder Seite und einem Abflussrohr zur Vermeidung von aufgestautem Wasser entspricht die jetzige Situation unserem Wunsch nach einer guten Lösung. Auch im Sinne der ERA, der Empfehlung für RadverkehrsAnlagen.

An dieser Stelle einen herzliche Dank von uns Radfahrern für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung.

Durchfahrt Graff – eine gute Umsetzung für Radfahrer

Mit dem Rad „über“ den Wochenmarkt

Die ADFC-Ortsgruppe hat mit Unterstützung einer Fraktion  der Stadtvertretung im Frühjahr 2017 einen Antrag zur Anpassung der Marktsatzung gestellt. Dieser Antrag ist jetzt in die aktuelle Ausgabe der Satzung eingearbeitet worden. Radfahrer dürfen in Zukunft auf Wochenmärkten ihr Fahrrad mitführen.

Hintergrund war damals, dass ein Queren des Wochenmarktes  auf dem Holstenplatz zwischen der Hamburger Straße und der Holstenstraße zu einem untragbaren Umweg für Radfahrer geführt hat. Nicht nur das Befahren sondern auch das Mitführen eines Fahrrades ist untersagt gewesen. Da es sich bei dieser Verbindung aber um eine Hauptachse für Radfahrer und insbesondere für Schulkinder handelt, entspricht dieses nicht mehr heutigem Denken. Unterstützt wurde unser Unmut zu guter letzt noch durch die Verschiebung des Beginns des mittwöchlichen Wochenmarktes in den Vormittag hinein, was noch mehr Schulkinder zu einem widerrechtlichen Handeln genötigt hat.

Mit der jetzigen Ausgabe der Marktsatzung ist jetzt ein Mitführen von Fahrrädern auf unseren Wochenmärkten erlaubt. Damit haben Radfahrer jetzt die Möglichkeit, den Holstenplatz durch Schieben des Fahrrades (also Mitführen) zu queren. Und auch Käufer haben ihren Nutzen und können jetzt ihren Einkauf direkt in den Fahrradtaschen oder -körben verstauen und müssen ihre bereits gekauften Waren nicht mehr vom Markt zum Fahrrad tragen.

Aber bitte beachten:
Diese Regelung gilt nur für unsere Wochenmärkte. Alle anderen Märkte (Flohmarkt, Jahrmarkt, etc.) sind davon ausgenommen.

In unseren Augen ein Schritt, wenn auch ein kleiner, in die richtige Richtung. Wir Radfahrer sind jetzt aufgefordert, dieses auch zu leben.

Mühlenstraße in Kisdorf ist nun für Radfahrer in beiden Richtungen befahrbar

Vor mehr als einem Jahr hatte ich bei der Gemeinde Kisdorf den Antrag gestellt, die Mühlenstraße in Kisdorf, die als Einbahnstraße ausgelegt ist, für Radfahrer in beiden Richtung befahrbar zu machen. Damit wird es den Kisdorfern, die per Rad zum Einkaufen fahren, ermöglicht, auch für Rückweg die wenig befahrene Mühlenstraße zu wählen, anstatt der sehr engen und mit Schlaglöchern  versehenen Passage an der  „Wesselkreuzung“.   Seit Anfang Januar  ist dies nun möglich, die entsprechenden Verkehrszeichen wurden installiert.

Mühlenstraße – Richtung Hauptstraße

Dieter Schäfer

 

Kaltenkirchen hat eine Mini-AG „Rad fahren“

Wie in Norderstedt bereits etabliert, wurde Ende letzten Jahres durch den Bau- und Umweltausschuss auf Antrag von der Pro-Kaki Fraktion beschlossen eine Arbeitsgruppe „Rad fahren“ für Kaltenkirchen zu gründen. Diese setzt sich aus je einem Ansprechpartner von Stadtvertretretung, Bauabteilung und ADFC-Ortsgruppe Kaltenkirchen zusammen. Darüber freuen wir uns und hoffen damit einen ersten Schritt in die richtige Richtung machen zu können. Denn Kaltenkirchen braucht eine Radwelt, in der es Spaß macht, auch im Alltag Rad zu fahren.

Der Graff – ein immer noch untragbarer Zustand

Da haben wir wohl ein wenig zu früh frohlockt. Nachdem der Kisdorfer Weg für den motorisierten Verkehr wieder freigegeben wurde, hat man den Graff wieder als Sackgasse angelegt. Aber leider hat man die Umgestaltung, wie sie von der Kreisverwaltung angeordnet wurde, wohl nicht erhalten. Der Felsen liegt wieder auf dem Asphalt. Der Wall versperrt die Durchfahrt. Und ein neu angebrachter abnehmbarer Pfosten ist seitlich auf dem Asphalt aufgestellt worden. Der Graff – ein immer noch untragbarer Zustand weiterlesen

Fahrradklimatest 2017 – Verbessert? Stillstand? Oder?

Darauf gibt es eine Antwort: Irgendwie hat sich nichts verändert!

Vergleicht man den Fahrradklimatest von 2014 mit dem von 2016 hat sich die Note um 0,03 Punkte verschlechtert. Das ist im wesentlichen keine Veränderung der Radverkehrssituation in unserem Ort. Auch vom Ranking ist keine Veränderung zu erkennen. 2014 war es Platz 7 von 21. 2016 dann Platz 9 von 29.

Geht man in die Details rein, dann kann man an der einen oder anderen Frageposition schon eine Veränderung erkennen. So hat sich der Spaßfaktor und die Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer gut verbessert. Im Gegenzug dazu wird dieses allerdings durch schlechteren Komfort und eine schlechtere Infrastruktur gedämpft.

(Hier findet ihr eine Gegenüberstellung der Werte 2014/2016.)

Wir reden also trotz aller in Kaltenkirchen getroffenen Maßnahmen von Stagnation.  Da stellt sich einem die Frage, was aus den Wahlprogrammen der letzten Landtagswahl eigentlich geworden ist? Wollte man da nicht die Infrastruktur für Alltagsradler verbessern?

Es fehlen Maßnahmen, die Einwohner dazu bringen, gerne aufs Auto zu verzichten. Dazu zählen:

  • Vernünftige Strecken, die nicht zum Hindernisparcour werden oder auf denen man nicht ständig abbremsen und beschleunigen muss.
  • Unterstützung der Attraktivität des Radfahrens durch Medien,  Plakataktionen und Infomaterial zum Thema Radfahren und Verkehrsregeln