Archiv der Kategorie: Verkehrsthemen

Neue Verkehrsregelungen in Kaltenkirchen und Umgebung, Schlechte Streckenführungen

Fahrradklimatest 2017 – Verbessert? Stillstand? Oder?

Darauf gibt es eine Antwort: Irgendwie hat sich nichts verändert!

Vergleicht man den Fahrradklimatest von 2014 mit dem von 2016 hat sich die Note um 0,03 Punkte verschlechtert. Das ist im wesentlichen keine Veränderung der Radverkehrssituation in unserem Ort. Auch vom Ranking ist keine Veränderung zu erkennen. 2014 war es Platz 7 von 21. 2016 dann Platz 9 von 29.

Geht man in die Details rein, dann kann man an der einen oder anderen Frageposition schon eine Veränderung erkennen. So hat sich der Spaßfaktor und die Akzeptanz als Verkehrsteilnehmer gut verbessert. Im Gegenzug dazu wird dieses allerdings durch schlechteren Komfort und eine schlechtere Infrastruktur gedämpft.

(Hier findet ihr eine Gegenüberstellung der Werte 2014/2016.)

Wir reden also trotz aller in Kaltenkirchen getroffenen Maßnahmen von Stagnation.  Da stellt sich einem die Frage, was aus den Wahlprogrammen der letzten Landtagswahl eigentlich geworden ist? Wollte man da nicht die Infrastruktur für Alltagsradler verbessern?

Es fehlen Maßnahmen, die Einwohner dazu bringen, gerne aufs Auto zu verzichten. Dazu zählen:

  • Vernünftige Strecken, die nicht zum Hindernisparcour werden oder auf denen man nicht ständig abbremsen und beschleunigen muss.
  • Unterstützung der Attraktivität des Radfahrens durch Medien,  Plakataktionen und Infomaterial zum Thema Radfahren und Verkehrsregeln

Hindernisse sollten zu erkennen sein

Auf dem Weg in die Stadt nehme ich gerne den kurzen Stichweg zwischen Funkenberg und Krauser Baum. Abgesehen davon, dass der Grundstücksbesitzer einen dunkelgrünen Zaun zur Verkleidung der Mülleimer aufgestellt hat, dessen Kante man in der dunklen Tageszeit magels Kennzeichnung nicht als solches erkennen kann, wurde jetzt ein neuer Poller aufgestellt. Grau, unscheinbar und mit einem kleinen weißen Reflektionsstreifen am oberen Rand.

Pfahl im Stichweg Funkenberg / Krauser Baum

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Eine Rundtour durch Kaltenkirchen mit unserem Kreisfahrradbeauftragten

Nachdem unser Kreisfahrradbeauftragter Joachim Brunkhorst unseren Radlertreff im Juni besucht hatte und dort über seine Arbeiten berichtete, nahmen wir in Folge der anschließenden Diskussion die Chance war und luden ihn zu einer Befahrung unseres Ortes ein.  Wir wollten ihm einmal aufzeigen, wo unsere markanten Problemzonen sind und versuchen, Möglichkeiten zur Verbesserung der Radverkehrssituation ggf. zu finden. Eine Rundtour durch Kaltenkirchen mit unserem Kreisfahrradbeauftragten weiterlesen

Auf eine Lösung müssen die Radler warten…

Ja, so lautet die Antwort von der Stadtverwaltung. Es wurde uns mitgeteilt, dass aufgrund der Unfallhäufigkeit an der Kreuzung Feldstraße/Hamburger Straße/Grashoffstraße eine grundsätzliche Änderung zur Entschärfung der Kreuzung gefunden werden muss. Die Verkehrsaufsicht der Stadt Kaltenkirchen ist beauftragt, hierzu mit der Polizei und dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (kurz: LBV-SH) eine Lösung zu erarbeiten.

Leider geht aus der Mitteilung nur hervor, dass das Thema Radfahrer mit eingebracht werden wird. Die Möglichkeit, an der Lösungsfindung teilzuhaben, wird nicht erwogen. Was wir eigentlich schade finden. Denn wir wünschen uns eine gute und sichere Lösung mit akkzeptablen Kompromissen und nicht eine Lösung, die zwar sicher ist aber uns Zeit zum Überqueren einer einzelnen Kreuzung raubt .

Bis zur endgültigen Lösung bleibt die in unseren Augen unsinnige Anordnung bestehen. Es bleibt jedem Radler aus Richtung Feldstraße kommend selber überlassen, zu entscheiden, ob er der kurzen Strecke mit Benutzungspflicht Folge leistet. Wir stehen immer noch dazu, dass es einem Radfahrer aufgrund der Gefährlichkeit nicht zuzumuten ist, direkt hinter der Verkehrsinsel über drei Fahrstreifen auf den gemeinsamen Fuß- und Radweg zu wechseln.

Gefährliche Benutzungspflicht angeordnet

Wie wir schon letztes Jahr berichteten forderten wir eine für Radfahrer praktikable Lösung  für die Kreuzung Grashoffstraße / Hamburger Straße.  Wir warten immer noch auf eine Antwort. Un mussten jetzt feststellen, dass das Verkehrszeichen VZ240, Gemeinsamer Geh-  und Radweg, um 180° gedreht wurde. Damit besteht jetzt eine linksseitige Benutzungspflicht vom Feldweg bis zur Maybachstraße.

März 2017 – Das gedrehte Verkehrszeichen

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Schutzstreifen breiter? – Ja oder Nein?

Bei der letzten Bau- und Umweltausschusssitzung am 21. März lagen zwei Anträge von uns vor. Dabei ging es unter anderem auch um den viel zu schmalen Schutzstreifen auf dem Flottkamp und der Alvesloher Straße. Wie wir bereits berichteten entspricht er nicht der notwendigen Breite und veranlasst viele Radfahrer dazu, diesen erst gar nicht zu benutzen. Das war Anlass genug für uns, die Korrektur der Breite bei der Stadtverwaltung einzufordern. Schutzstreifen breiter? – Ja oder Nein? weiterlesen

Radweg in Kisdorf wieder eröffnet

Die Henstedter Strasse in Kisdorf führt von der Wesselkreuzung, vorbei an den Lebensmittelgeschäften EDEKA  und Aldi nach Henstedt Ulzburg. Bis zum Ortsausgang  Kisdorf ist diese Straße linksseitig mit einem breiten, geteerten Seitenstreifen versehen, der bis vor etwa einem halben Jahr durch ein entsprechendes Verkehrszeichen ( VZ 240 ) zur gemeinsamen Benutzung als Rad- und Fußweg ausgeschildert war. Somit bestand für die Kisdorfer die Möglichkeit, zumindest auf dieser Wegstrecke bequem mit dem Fahrrad ihre Einkäufe zu erledigen. Aber seit ca. 6 Monaten war plötzlich das Verkehrszeichen ( VZ 240 )  nicht mehr da. Laut STVO war somit die Benutzung des Randstreifens als Radweg nicht mehr zulässig. Wer jetzt aus Kisdorf kommend mit dem Rad zum Einkaufen fahren wollte, musste auf die hier vor der Wesselkreuzung sehr stark befahrene Autostraße ausweichen.

Eine Anfrage meinerseits bei einer Umwelt- und Verkehrs -Ausschusssitzung der Gemeinde Kisdorf ergab, dass nicht bekannt war, warum dieses besagte Verkehrsschild entfernt wurde. Das sei Angelegenheit des Kreises aber man wollte sich darum kümmern.

Da ich nach mehr als 2 Monaten keine Antwort auf meine Anfrage bekam, habe ich mich selbst per E-Mail an die Kreisverwaltung mit meiner Anfrage gewandt. Hier erhielt ich dann 2 Wochen später eine Antwort:  Auch bei der Kreisverwaltung war nicht nachvollziehbar, warum das VZ 240 an Henstedter Strasse entfernt wurde, aber gegenüber dem Baulastträger wurde die erneute Aufstellung des VZ 240 angeordnet.

Das ist nun Mitte März erfolgt!!

Fazit: Nachhaken lohnt sich

Dieter Schäfer

Keine Queren des Wochenmarktes auf dem Holstenplatz möglich

Wir haben  bei der Verkehrsaufsicht der Stadt Kaltenkirchen einmal nachgefragt, wie die Verwaltung mit der Duldung zum Überqueren des Holstenplatzes während der Wochenmarktzeit umgegangen will und ob ggf. Maßnahmen ergriffen werden. Mit dem Hinweis seitens der Aufsicht, dass es eine Wochenmarktsatzung gibt, die das Befahren des Marktbereiches verbietet, will man das Geschehen erst einmal beobachten und entsprechende Maßnahmen erst dann ergreifen.

Tja, die Satzung sagt aber aus, dass sogar das Mitführen eines Fahrrades verboten ist. Das wurde nicht erwähnt. Keine Queren des Wochenmarktes auf dem Holstenplatz möglich weiterlesen

Der Graff wird fahrradgerecht!

Jetzt ist es amtlich! Der Durchfahrt auf dem Graff wird fahrradgerecht angepasst. Unser Vorschlag wurde endlich angenommen.

Damit wird:

  • Der vorhandene Eisenträger abgebaut.
  • Ein Erdwall links und rechts des Weges angelegt.
  • Und die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge durch einen mittig angebrachte Poller verhindert.

Der Umbau selber wird voraussichtlich erfolgen, wenn der zweite Bauabschnitt des Kisdorfer Weges beendet ist. Solange muss die Zufahrt zu den am Graff liegenden Grundstücken gewährleistet sein.

Lange hat es gedauert bis ein Einsehen über die Gefahren der alten Durchfahrt bei den Verwaltungen vorhanden war. Über diesen Erfolg freuen wir uns und bedanken uns für die geleistete „Arbeit“ bei unserem Norderstedter Mitstreiter Rolf Jungbluth.

Ein Bild wird folgen.

 

Hindernisplatz oder Holstenplatz?

Zur Freude aller Bürger Kaltenkirchens wird es einen zusätzlichen Wochenmarkttag auf dem Holstenplatz geben. Das ist schön und auch gut.

Wie wir im August 2016 aber schon die die Frage gestellt haben, wie die Regelung für Radfahrer für den Holstenplatz sein wird, wurde hier eine Duldung der Radfahrer seitens der Verkehrsaufsicht der Stadt Kaltenkirchen ausgesprochen. Wir alle wissen, dass diese Querverbindung der Hauptweg für alle in Ost-West-Richtung ist und als Zufahrt für den Bahnhof dient. Sie ist ein Teil des Schulweges vieler Kinder und Jugendlicher.

Mit dem kommenden Wochenmarkt wird die befahrbare Fläche noch stärker eingeengt. Zwar zeitlich begrenzt. Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sind damit aber vorprogrammiert. Hindernisplatz oder Holstenplatz? weiterlesen