Archiv der Kategorie: Aktuelles

Eine Rundtour durch Kaltenkirchen mit unserem Kreisfahrradbeauftragten

Nachdem unser Kreisfahrradbeauftragter Joachim Brunkhorst unseren Radlertreff im Juni besucht hatte und dort über seine Arbeiten berichtete, nahmen wir in Folge der anschließenden Diskussion die Chance war und luden ihn zu einer Befahrung unseres Ortes ein.  Wir wollten ihm einmal aufzeigen, wo unsere markanten Problemzonen sind und versuchen, Möglichkeiten zur Verbesserung der Radverkehrssituation ggf. zu finden. Eine Rundtour durch Kaltenkirchen mit unserem Kreisfahrradbeauftragten weiterlesen

Unsere ersten Touren in 2017

Nachdem unsere erste Tagestour im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen ist, klappte es mit unserer ersten Feierabendtour dann wesentlich besser. Bei schönsten Sonnenuntergang ging es über landwirtschaftliche Wege und ruhige Straßen über Winsen, Kattendorf, Struvenhütten und Schmalfeld im großen Bogen durch den Norden Kaltenkirchens. Mit 12 Teilnehmern  feierte unser Mitradler Helmut seine Debut als Tourenleiter. An dieser Stelle vielen Dank für die schöne Tour.

Am kommenden Sonntag, den 09.04.2017 findet unsere erste Tagestour zum Hof Weide statt. Schönster Sonnenschein ist angesagt und wird uns dann dort hin begleiten. Wir hoffen auf rege Beteiligung.

Unser Tourenplan 2017 ist fertig!

Zur Freude aller ist unser Tourenplan 2017 fertig und liegt demnächst an den den gewohnten Stellen in der Stadt aus. Um schon einmal eine Idee zu bekommen, findet ihr den Plan hier.

Enthalten sind wie gewohnt unsere Feierabendtouren.  Das sind Touren, die ca. 2 Stunden dauern und nicht länger als ca. 20km sind. Die Touren finden im Wechsel Dienstags oder Donnerstags statt. Startpunkt wie immer: der Holstenplatz beim Bahnhof Kaltenkirchen. Die Startzeit je nach Jahreszeit zwischen 17 und 18 Uhr (Sommerzeit). Im Anschluss je nach Laune auch das ein oder andere „Kettenfett“- Gespräch. (Motorisierte Zweiradfahrer nennen das ja „Benzingespräche“)

Dazu gibt es elf Tagestouren. Auch in einem Wechsel Samstags oder Sonntags. Wir haben hier ein paar schon bekannte Touren. Aber auch ein paar neue Touren, die weitestgehend nicht in Kaltenkirchen starten. Sie sind aber so geplant, dass eine Anreise mit der Bahn möglich ist. Tipp: Interessenten können sich bei den Tourenleitern melden, um ggf. eine Gruppenkarte oder vielleicht auch eine Mitfahrgelegenheit zu nutzen.

Außerdem findet noch die Fahrradsternfahrt im Juni statt und wir nehmen im gleichen Monat am Stadtfest in Form eines Infostandes und zweier Runden „Grünes Band“ um Kaltenkirchen teil.

Wir freuen uns wieder auf euch und hoffen auf eine rege Beteiligung an den Touren. Und natürlich auf passendes Wetter.

Eure Kaki-Radler

Hurra, es ist geschafft!!!!

Vielen Dank an alle, die am Fahrradklima-Test teilgenommen haben. Mit dem heutigen Tag haben wir die 50 notwendigen Stimmen knapp vor Erreichen der „Ziellinie“ überschritten. Sogar ein paar wenige Stimmen mehr als bei dem letzten Test in 2014.

Die ADFC-Ortsgruppe bedankt sich ganz herzlich bei allen Teilnehmern und auch Dank an alle, die bei dem Werben um Stimmen geholfen haben.

Die aus dem Test gewonnenen Erkenntnisse werden wir in einem der nächsten Radlertreffs besprechen. Interessierte sind herzlichst dazu eingeladen, mit uns darüber zu fachsimpeln und zu diskutieren. Sobald die Ergebnisse vorliegen, werden wir einen Termin dafür auf unserer Webpage bekanntgeben.

Eine Info am Rande:
Wir von der ADFC Ortsgruppe Kaltenkirchen haben morgen, am 29.11.2016 unsere Premiere bei der Bau- und Umweltausschuss-sitzung der Stadt Kaltenkirchen. Mit Unterstützung haben wir es geschafft, dass die ersten Anträge zum Thema Radfahren in Kaltenkirchen eingereicht werden konnten. Über die Ergebnisse werden wir berichten. Zu sehen sind die Anträge und die Stellungsnahmen der Stadt Kaltenkirchen hier.

Alle Jahre wieder…. wer pflegt die Radwege

ich bin fast täglich einmal von Kisdorf in Richtung Henstedt Ulzburg mit dem Rad unterwegs. Da in Kisdorf selber das Thema Radwege noch ein Fremdwort ist, bin ich immer froh an der sogenannten Wesselkreuzung auf einen „richtigen“ Radweg, entlang der Ulzburger Straße, zu kommen.  Dieser Radweg ist zwar auch nicht optimal, was Fahrbahnbreite und Straßenbelag angeht, aber besser als gar keiner.  Immer zur Herbstzeit wird die Fahrbahnbreite durch ausgewachsene Büsche und Sträucher zusätzlich erheblich eingeschränkt. Das geht soweit, dass man an manchen Stellen bei Gegenverkehr vom Rad absteigen und anhalten muss. Erschwerend kam in diesen Herbst hinzu, das Brombeersträucher fast über die gesamte Breite des Radweges gewachsen waren. Diese über den Radweg hinausragenden Brombeersträucher befanden sich in Gesichtshöhe von Radlern, sodass es bei Unachtsamkeit und Dunkelheit zu gefährlichen Gesichts- und Augenverletzungen kommen konnte. Offensichtlich nur mir stößt jedes Jahr dieser Missstand auf. So verfasse regelmäßig zur Herbstzeit ein E-Mail an die Kisdorfer Gemeindevertretung mit der Bitte, dafür zu sorgen, dass besagter Radweg wieder gefahrenlos zu befahren ist. Fast genauso regelmäßig antwortet mir dann der Bürgermeister oder sein Vertreter, dass dieses Anliegen aufgrund von unterschiedlichen Zuständigkeiten gar nicht so einfach zu realisieren ist. Entlang dieses ca. 1,5 Km langen Radweges gibt es nämlich drei unterschiedliche Parteien, die für die Pflege der angrenzenden Bäume und Gebüsche zuständig sind:

einmal private Hausanlieger,

dann der Kreis

und als dritter im Bunde die Gemeinde Kisdorf

Und da die Gemeinde sowohl die privaten Anlieger wie auch den Kreis nun schriftlich auffordert ihren Zuschneidepflichten nachzukommen, muss man sich immer auf einen langen Realisierungsprozess einstellen.  Dieses Jahr war jedoch alles ganz anders. Schon eine Woche nach meiner E-Mail an die Gemeinde war der gesamte Radweg von dem Zuwachs gesäubert und wieder gefahrenlos befahrbar. Offensichtlich hat in diesem Jahr die Kisdorfer Gemeinde den Auftrag für das Freischneiden des gesamten Radweges übernommen. Dafür und für die schnelle Reaktion möchte ich mich hier noch einmal ausdrücklich bei meiner Gemeinde bedanken. Mein Wunsch wäre jedoch, dass alle Radwege, die entlang von natürlichem Bewuchs führen, so selbstverständlich wie bei Autostraßen gepflegt und gesäubert werden.

Dieter Schäfer

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Kein Helm, Kein Licht – So geht das nicht!

Auf meiner Fahrt gegen 18.00 nach Hause fiel mir eine Mutter mit einem ca. 6 Jahre altem Kind auf. Bei dieser Tageszeit im Herbst ist es da schon dunkler. Das Kind trug seinen Helm und fuhr vorschriftsmäßig mit Licht. Weit sichtbar für jeden anderen Verkehrsteilnehmer. Die Mutter dagegen ohne Helm und ohne Licht.

An dieser Stelle noch mal: Das geht so nicht!

Wie sollen Kinder das richtige Fahren lernen, wenn wir Erwachsenen es ihnen nicht richtig vorleben? Wie sollen Kinder Selbstverständlichkeiten erlernen, wenn es ihnen nicht gezeigt wird? Kein Helm, Kein Licht – So geht das nicht! weiterlesen